Ein Schulkonzept erklärt, wie eine Schule arbeitet und was ihr wichtig ist. Es zeigt die Ziele, Werte und Unterrichtsmethoden der Schule. So wissen Lehrkräfte, Lernende und Eltern, woran sie sich orientieren können. Das Konzept hilft auch dabei, den Unterricht gut zu planen und die Lernenden passend zu fördern. Außerdem dient es als Leitfaden für die Weiterentwicklung der Schule.

Ein Konzept – viele Teile
Das Konzept der Hunsrück-Schule gliedert sich in verschiedene Teile mit eigenen Schwerpunkten:
Das Schulinterne Curriculum erklärt
Die Hunsrück-Grundschule in Kreuzberg versteht sich als gemeinsamer Lern- und Lebensraum von Kindern, Pädagoginnen, Eltern und Partnern und entwickelt ihr Curriculum regelmäßig weiter, koordiniert von einer Steuergruppe und externer Beratung durch ProSchul.
Pädagogisch stehen Selbstvertrauen, Eigenverantwortung, Vielfalt und Inklusion im Mittelpunkt.
Als gebundene Ganztagsschule (8–16 Uhr) bietet sie vielfältige Module (z. B. Musik, Sport, Medien) sowie freie Vario-Angebote. Unterrichtet wird in den Klassen 1–3 jahrgangsübergreifend, ab Klasse 4 altershomogen.
Schwerpunkte der Unterrichtsentwicklung sind individualisiertes Lernen, Sprachbildung, Naturwissenschaften mit Schulgarten sowie musikalische Bildung als „Musikalische Grundschule“. Digitale Bildung und ein reflektierter KI-Einsatz werden gezielt über eine eigene Arbeitsgruppe entwickelt, ebenso neue Lernräume wie Lerninseln in den Fluren und das Lernhäuser-Konzept.
Inklusion, Schulsozialarbeit, ein Kinderschutzkonzept und starkes Elternengagement über Förderverein, Musikprojekt und das Schüler-Eltern-Café prägen das Schulleben zusätzlich.
Ein Ziel-Maßnahmen-Plan 2026 definiert konkrete Entwicklungsziele, deren Umsetzung kontinuierlich überprüft wird.
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Die fächerübergreifenden Themenfelder, sind als Ideen- und Materialsammlung für den Unterricht angelegt. Die Basiscurricula Sprachbildung und Medienbildung zeigen fachübergreifend, wie Hör-, Lese-, Sprech- und Schreibkompetenzen sowie digitale Medienkompetenzen in allen Fächern (Deutsch, Mathematik, Englisch, Musik, Kunst, Sport, Sachunterricht) gefördert werden können.
Weitere Themenfelder behandeln Demokratiebildung, Gewaltprävention und Vielfaltsakzeptanz, etwa durch Klassenrat, Wahlen und Konfliktlotsen.
Nachhaltige Entwicklung, globales Lernen und Verbraucherbildung werden über Themen wie Müll, Ressourcen, Ernährung und Umweltschulprojekte vermittelt.
Verkehrserziehung und Mobilitätsbildung reichen von der Radfahrprüfung bis zu Klassenfahrten und Verkehrsprojekten.
Berufs- und Studienorientierung umfasst Elternbesuche, Kooperationen mit Betrieben, Schülerzeitung und Übergangsvorbereitung auf weiterführende Schulen.
Interkulturelle Bildung und Europabildung greifen Feste, Sprachen, Migration und internationale Austauschprogramme (z. B. Erasmus+) auf.
Das letzte Themenfeld widmet sich Gender Mainstreaming, Sexualerziehung, sexueller Selbstbestimmung, Gesundheitsförderung und Diversity, etwa durch Körper- und Ernährungsthemen, Missbrauchsprävention und geschlechtersensible Sprache.
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Teil C des schulinternen Curriculums und legt konkrete Unterrichtsvorhaben für die einzelnen Fächer fest (Deutsch, Mathematik, Englisch, Naturwissenschaften, Sachunterricht, Gesellschaftswissenschaften, Bildende Kunst, Musik und Sport). Es werden jeweils Themen, Kompetenzbereiche, Methoden, Bezüge zu Sprach- und Medienbildung sowie fächerübergreifende Verknüpfungen strukturiert darstellt.
Im Fach Deutsch liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der schulweiten Lesekultur (Schulbibliothek, Lesepaten, Lesekoffer, Flurlesen) sowie auf Rechtschreibstrategien.
Mathematik und Naturwissenschaften zeigen konkrete Unterrichtsbeispiele wie Datenerhebungen, geometrische Themen oder naturwissenschaftliche Untersuchungen, jeweils mit Bezug zum Projekt SINUS plus.
Englisch, Sachunterricht und Gesellschaftswissenschaften verbinden Sachthemen (z. B. Städte, Wasser, Steinzeit, Rom) mit Sprachbildung und globalem Lernen.
Bildende Kunst und Musik werden durch zahlreiche außerunterrichtliche Aktivitäten ergänzt, etwa Kunstprojekte mit externen Partnern, das Musikprojekt „Musik macht uns gemeinsam stark“ und die Musikförderung als „Musikalische Grundschule“.
Im Sportunterricht stehen Bewegungsvorhaben wie Gerätturnen, Tanz oder Rollen/Fahren im Fokus, jeweils mit klaren Kompetenzstufen und Bewertungskriterien.
Insgesamt versteht sich Teil C des schulinternen Curricculums als praxisnahe Ideen- und Materialsammlung, die im Kollegium fortlaufend weiterentwickelt wird.
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Ganztags- und Integrationskonzept
Die Hunsrück-Schule als gebundene Ganztagsschule integriert Unterricht, Bildung, Erziehung und Betreuung von 8-16 Uhr durch Teams aus Lehrkräften und Erziehenden sowie ein Doppelraumkonzept. Pädagogisch stehen die Förderung von Sozialverhalten, Selbstständigkeit, Gesundheit und Kreativität im Mittelpunkt. Gemeinsames Frühstück und Mittagessen sowie eine Rhythmisierung des Schultages mit Arbeits-, Spiel- und Ruhephasen strukturieren den Tag und geben Halt.
Soziales Lernen, Demokratieerziehung (z. B. Klassenrat, Konfliktlotsen) und Inklusion durch Integrationserzieherinnen sind zentrale Bausteine des Miteinanders.
Montags bis donnerstags nehmen die Kinder an festen und variablen Angeboten im Nachmittagsbereich teil, die von praktisch-handwerklichen über sportliche, spielerische, kulinarische bis zu theater- und medienbezogenen Angeboten reichen.
Die enge Zusammenarbeit mit Eltern (Gremien, Feste, Förderverein, Musikprojekt) sowie externen Partnern ergänzt das pädagogische Angebot der Schule.
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Integration und Inklusion verstehen wir als das gemeinsame Leben und Lernen von Schülerinnen mit und ohne Beeinträchtigung. Vielfalt verstehen wir als Bereicherung und jedes Kind soll entsprechend seiner individuellen Bedürfnisse gefördert werden. An der Hunsrück-Schule erfolgt die Unterstützung im Rahmen der Bildung, Erziehung und Betreuung (BEB) durch aktuell drei Facherziehungskräfte für Integration; ein erhöhter oder wesentlich erhöhter Förderbedarf wird über ein mehrstufiges Antragsverfahren gemäß der Sozialgesetze anerkannt. Die pädagogische Arbeit orientiert sich an individuellen Förderplänen, Kleingruppenangeboten und enger Beobachtung, mit dem Ziel, soziale Kompetenzen, Selbstbewusstsein und Resilienz der Kinder zu stärken.
Die Integrationserziehenden arbeiten eng mit Klassenteams, Eltern sowie externen Stellen wie Jugendamt, SIBUZ, Therapeutinnen und Schulhelferinnen zusammen.
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